Auch derzeit werden Massen von Touristen von begehbaren Camerae Obscurae angezogen. So auch in Portugal. Dort steht in der Stadt Tavira eine Kamera im alten Wasserturm zur Besichtigung und es wird ein umfassender Blick auf die Stadt gewehrt.
Im Broicher Wasserturm in Mühlheim an der Ruhr wurde 1992 in die Kuppel des Wasserturms die größte Camera Obscura der Welt montiert und steht seitdem zur Besichtigung zur Verfügung.
Es arbeiten sogar heute noch neben den neuen digitalen Kameras Fotografen mit Camerae Obscurae. In diesem Sinne baute sich auch der Fotograf Thorsten Berndt eine begehbare Lochkamera aus einem Bauwagen und reiste mit diesem vier Monate durch Schleswig-Holstein. Mit diesem Projekt, namens Bauwagenkamera, dokumentierte Thorsten Brandt die Umgebung im Jahre 2000 in schwarz-weiß. Gleichermaßen reiste Jochen Dietrich drei Monate durch Brasilien auf Grund seiner Dissertation “Camera Obscura – Fotografie als Mittel/Medium in der Lerntätigkeit”.